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KOPFSACHE
Junger Handballer beim Sprungwurf im Training
Mentaltraining für Handball · 13–18

Dein Körper ist trainiert.
Dein Kopf auch?

Nervös vor dem Anwurf, Fehler im Kopf, nur Bank, Druck von allen Seiten? Hier findest du kurze Übungen und ehrliche Tipps, die du im nächsten Training oder Spiel nutzen kannst.

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Nichts dabei? Zwei Fragen, dann eine passende Übung
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Übungen für die Halle

30 Sekunden bis 3 Minuten. Funktioniert in der Kabine, auf der Bank und auf dem Heimweg.

30 Sek.Übung

RESET

Wann: In den 20 Sekunden direkt nach einem Fehler – Fehlpass, Gegentor, vergebene Chance.

  1. 1Ausatmen.
  2. 2Einen festen Punkt draußen anschauen.
  3. 3Schultern locker lassen.
  4. 4Nächste Aktion innerlich aussprechen.
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30 Sek.Übung

Ein Wort, eine Aufgabe

Wann: Immer dann, wenn du wieder reinkommst: vor Anpfiff, nach der Auszeit, nach jedem Wechsel.

  1. 1Frag dich: Was ist jetzt meine Aufgabe?
  2. 2Formuliere sie als Handlung, nicht als Ergebnis.
  3. 3Kürze sie auf ein Wort: „Beine“. „Blick“. „Kontakt“.
  4. 4Sag das Wort dreimal leise.
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30 Sek.Übung

Doppelt so lang ausatmen

Wann: Wenn dein Puls hochgeht: kurz vor Anpfiff, vor dem Siebenmeter oder direkt nach einer Auszeit.

  1. 1Steh stabil. Füße spüren.
  2. 24 Sekunden ruhig einatmen.
  3. 38 Sekunden ausatmen, wie durch einen Strohhalm.
  4. 4Noch zweimal. Innerlich mitzählen.
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30 Sek.Übung

Blick nach außen

Wann: Wenn du nur noch in dich reinhorchst oder zur Tribüne schaust – zwischen zwei Aktionen oder vor dem Anwurf.

  1. 1Such einen festen Punkt: Torlatte, Linie, Ball.
  2. 2Schau ihn 3 Sekunden an, ohne zu bewerten.
  3. 3Weite den Blick: Wo sind meine Mitspielerinnen?
  4. 4Erste Aktion festlegen.
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3 Min.Übung

Drei Fragen statt Grübeln

Wann: Nach dem Spiel, frühestens auf dem Heimweg – nicht direkt nach Abpfiff und nicht nachts.

  1. 1Was lief heute gut? Eine Sache reicht.
  2. 2Was war schwer? Sachlich, ohne Urteil.
  3. 3Was nehme ich ins nächste Training mit? Eine Sache.
  4. 4Sag: „Fertig für heute.“
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1 Min.Übung

Satz umbauen

Wann: Wenn in deinem Kopf ein Satz läuft wie „Ich bin heute richtig schlecht“ – in der Pause oder nach dem Spiel.

  1. 1Hör hin: Welcher Satz läuft gerade?
  2. 2Frag: Ist das eine Tatsache oder eine Bewertung?
  3. 3Mach daraus eine Beobachtung: „Zwei Fehlpässe“ statt „Ich kann nichts“.
  4. 4Häng eine Handlung dran: „Nächster Ball: sicher.“
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